Praktika und Hospitationen

Im Verlauf von Schule und Studium, während einer Ausbildung oder einfach aus Neugier, wer Interesse und Lust hat bei mir ein Praktikum zu absolvieren, dem möchte ich die Möglichkeit dazu geben.

Seit meiner Wahl in den Landtag im März 2016 habe mich bereits einige PraktikanntInnen bei meiner Arbeit in Mainz und im Wahlkreis begleitet, wenn auch Du Interesse hast, freue ich mich über Deine Kontaktaufnahme.

Komm mit mir in Kontak, schreib mir eine E-Mail an folgende Adresse:
giorgina.kazungu-hass@spd.landtag.rlp.de dann können wir die Details besprechen.

 

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Der Bericht meiner Praktikantin Laura gibt einen kleinen Überblick, welche Aufgaben in einem Praktikum auf Dich zukommen:

In meinem Studium der Politik und Soziologie habe ich mich bisher nur mit theoretischen Vorgängen beschäftigt, so dass ich mit einem Praktikum Einblick in das alltägliche politische Geschäft nehmen wollte. Doch wie kommt man nah an die Politik ran und bekommt mit, was z.B. die Politiker den ganzen Tag machen? Da kam mir die Idee, dass ich mich direkt bei einem Landtagsabgeordneten melden könnte, um zum einen zu sehen wie die Wahlkreisarbeit abläuft und zum anderen auch den Alltag im Landtag in Mainz zu beobachten.


Meine Wahl der Abgeordneten fiel direkt auf Giorgina Kazungu-Haß, da sie in meinem Wahlkreis zuständig ist und sie mich durch ihren Lebenslauf und ihr sympathisches Aussehen auf sich aufmerksam gemacht hat.


Der erste Tag meines Praktikums begann auch schon tatkräftig mit einem Arbeitseinsatz im Lichtblick in Neustadt. Dort half ich zusammen mit Giorgina Geschirr- und Kleiderspenden von Bürgern zu sortieren und für den anstehenden Flohmarkt fit zu machen.
Ich war sehr beeindruckt von dem Engagement der Ehrenamtlichen, die sich um die Obdachlosen kümmern.
Die Veranstaltung „Kinder Singen und Musizieren in Kindertagesstätten & Grundschulen“ an der Landauer Universität war ein schöner Arbeitstag mit einem sportlichen Aufwärmprogramm und süßen Videos aus den Gewinnergrundschulen.
Gegen Ende der Woche besuchten wir ein Weingut in Geinsheim und beschäftigen uns mit dem Generationenwechsel innerhalb von Winzerbetrieben, den Förderungen für junge Unternehmen  und mit den Problemen der Winzer vor Ort. Das spannende an diesem Tag fand ich, neben den neuen Erkenntnissen durch das Gespräch, dass die Abgeordnete ein offenes Ohr für Menschen in ihrem Wahlkreis hat, die Probleme aufnimmt und sich dran setzt eine Lösung für diese Probleme zu finden. Das fand ich ein wirklich schönes Zeichen, da ja viele Menschen glauben, die Politik lässt sie im Stich.
Danach folgte ein aufregender Termin in der Agentur für Arbeit in Landau. Dieser Termin war eines meiner Highlights, da ich einen Einblick in den Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz bekommen habe und sehr beeindruckt war, von der Organisation um alle Menschen bestmögliche Chancen zu geben, in ihrem beruflichen Leben durchzustarten und auf die Beine zu kommen.
Auch was die Versorgung der Flüchtlinge am Arbeitsmarkt angeht war ich sehr beeindruckt von dem guten und schnell erarbeiteten Konzept. Das Programm zur Wiedereingliederung von Frauen, die schon länger aus dem Arbeitsleben ausgetreten sind, z.B. durch die Kinderversorgung oder die Pflege von Angehörigen, hat mich sehr positiv überrascht.
Ein weiterer toller Punkt war eine Veranstaltung zum Internationalen Frauentag, an dem ich Malu Dreyer kennenlernen durfte.


Was mir neben den vielen schönen Terminen besonders an meinem Praktikum gefallen hat, waren die Autofahrten mit Giorgina. Ich konnte viele Fragen zum Thema Politik stellen, die mich beschäftigen und bekam immer eine euphorische Antwort. Auch über andere Themen haben wir uns auf der längeren Fahrt nach Mainz unterhalten und ich hab mich immer sehr wohl mit ihr gefühlt. Die Termine in Mainz am Landtag waren der Höhepunkt des Praktikums. Ob der Ausflug mit der Integrations- AG des KRGs nach Mainz mit anschließender Diskussion der Flüchtlingsfrage und Fragen der Integration, der Arbeitskreis Bildung, den ich sehr interessant fand, wie Gesetze und Richtlinien in der Fraktion erarbeitet werden, die Fraktionssitzungen der SPD und das gemeinsame Mittagessen mit anderen Abgeordneten.
Das Plenum des Landtages zur Verabschiedung des Doppelhaushaltes war das erste Mal, dass ich einem politischen Prozess so nah war. Das Gegenspiel der Argumentation zwischen Opposition und Regierung war faszinierend anzusehen. Wer denkt, dass ein Plenum im Landtag langweilig ist, muss sich davon erst einmal ein Bild machen. Die Stimmung war elektrisiert, die Zwischenrufe und Bemerkungen nicht immer freundlich.


Zu meinen Tätigkeiten im Praktikum gehörten, das Zusammenfassen von wissenschaftlichen Texten, das Erstellen von Statistiken und Adressverzeichnissen. Dies sind Aufgaben, die sonst vom Team der Abgeordneten übernommen werden, um sie auf kommende Termine vorzubereiten.
Mein Praktikum war sehr informativ und hat mir viel Spaß gemacht.


Ich bedanke mich für diese Einblicke.

 

 

 

 

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